CDU Gemeindeverband Gomaringen

"Innovationen schaffen die guten Arbeitsplätze von morgen"

Kemmer, Naser, Jarzombek und Arnold im Austausch mit Tübinger Unternehmen

Auf Initiative von Ronja Kemmer MdB, Mitglied im Präsidium der CDU Deutschlands und Einladung des direkt gewählten Vertreters des Bundestagswahlkreises Tübingen-Hechingen, Christoph Naser, besuchte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Thomas Jarzombek MdB am 18. Februar zwei zukunftsweisende Unternehmen in Tübingen. Begleitet wurden sie von Diana Arnold, CDU-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Tübingen-Hechingen und einer Delegation des CDU-Stadtverbands Tübingen.

Erste Station war das innovative Technologieunternehmen Optocycle, das mit KI-gestützten Analyseverfahren die Baustoff- und Recyclingbranche modernisiert. Optocycle setzt dabei bewusst auf eigene Serverstrukturen, um unabhängig, kosteneffizient und datensicher zu arbeiten. Jarzombek zeigte sich beeindruckt von der Dynamik des jungen Unternehmens: „Hier in Tübingen sieht man, was entsteht, wenn Hochschulwissen, Gründergeist und pragmatische Lösungen zusammenkommen. Die Bundesregierung forciert deshalb, künftig 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung in Forschung und Entwicklung zu investieren“ 

Christoph Naser hob hervor: „Der exzellente Tübinger Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort zeigt, worum es geht: Forschung führt zu neuer Wertschöpfung vor Ort. Innovationen schaffen die guten Arbeitsplätze von morgen."

Beim Besuch des IT-Sicherheitsunternehmens Syss, einem bundesweit gefragten Spezialisten im Bereich Cybersecurity, standen die zunehmenden Sicherheitsrisiken und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland im Mittelpunkt. Syss warnte vor der wachsenden internationalen Bedrohungslage und forderte mehr Technologieoffenheit sowie eine Modernisierung bestehender Regulierungen. 

Auch wirtschaftspolitische Fragen wurden angesprochen. Digitalpolitikerin Ronja Kemmer erklärte: „Wir müssen Bürokratie abbauen und Reallabore ausweiten, damit Unternehmen schneller testen, entwickeln und skalieren können.“ Diana Arnold betonte die regionale Bedeutung: „Tübingen hat enormes Potenzial – die künftige Landregierung muss die Hochschulen aber besser finanzieren und die Förderung junger Unternehmen beispielsweise über die L-Bank weiter ausbauen.“

Die Gespräche machten deutlich: Tübingen ist ein lebendiger Innovationsstandort, an dem Wirtschaftskraft, Forschung und Unternehmertum eng zusammenwirken. Die Delegation zeigte sich überzeugt, dass die Region auch künftig wichtige Impulse für Baden-Württemberg und für den Wirtschaftsstandort Deutschland setzen wird.